Der MGC Göttingen kann auf eine überaus erfolgreiche sportliche Geschichte zurückblicken. Hier sind die Highlights aus inzwischen über 30 Jahren Bahnengolf in Göttingen zusammengetragen. Darin enthalten sind nicht nur zahlreiche Erfolge einzelner Spieler auf nationaler und internationaler Ebene sondrn insbesondere auch die mehrere Deutsche Mannschaftsmeisterschaften.
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Bereits in der ersten aktiven Saison des im August 1970 gegründeten Vereins konnten die ersten Erfolge erzielt werden. In der Bezirksliga hießen die Kontrahenten MGC Kassel, sowie BGC Northeim und Northeimer MC. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschft des MGC stiegen durch Siege bei den Relegationsspielen zur Landesliga in die damals höchste Niedersächsische Liga auf.
Spieler in der ersten Herren-Meistermannschaft des MGC Göttingen sind Ernst Bethke, Thomas Glaeßner, Ingo von dem Knesebeck, Hans Jürgen Lange und Peter Meyer.
In der ersten Damen-Meistermannschft des MGC sind Erika von dem Knesebeck, Bettina Gleßner und Edeltraut Lange aktiv.
Darüber hinaus gewann der MGC im Jahr 1972 erstmals in seiner Vereinsgeschichte des Endspiel des Turniers um den "silbernen Schläger", den damaligen Pokalwettbewerb des Niedersäsichen Bahnengolfverbandes.
In der Saison 1972 / 1973 traten erstmals zwei Herrenmannschaften im Dress des MGC an. Die erste Herrenmannschaft und die Damenmannschaft spieten nach den Aufstiegen in der Vorsaison in der höchsten Niedersächsischen Liga. Die zweite Herrenmannschaft der Göttinger ging in der Bezirksliga an den Start.
Die erste Herrenmannschaft wird Zweiter in der Abschlußtabelle der Landesliga. Alter und neuer Meister in Niedersachsen wird die Mannschaft des BGC Celle.
Die Damenmannschaft belegt am Ende der Saison ebenfalls den zweiten Platz in der Landesliga.
Der zweite Platz in der Landesliga berechtigte den MGC in der folgenden Saison erstmals über die Grenzen des Niedersächsischen Verbandes hinaus aktiv zu werden, denn er bedeutet die Teilnahme am Aufstiegsspiel für die damalige Nordliga, einem Vorläufer der Bundesliga. Leider blieb den Göttinger Minigolfern der zweite Aufstieg in Folge verwehrt. Man verlor das Spiel und damit einen Platz in der Nordliga nur um 4 Schläge und trat auch in der nächsten Saison in der Landesliga an.
In der Saison 1972 / 1973 gelang dem MGC auch die Titelverteidigung im Endspiel des Turniers um den "silbernen Schläger" der somit ein zweites mal nach Göttingen ging.
Sportliches Highlight aus Sicht der Göttinger Minigolfer war jedoch sicherlich die erste Teilnahme der Damen- und Herrenmannschaft an einer Deutschen Meisterschaft.
Das stetige Wachstum des Göttinger Minigolfvereins ermöglichte es in der Saison 1973 / 1974 neben den bereits bestehenden 2 Herrenmannschaften und der Damenmannschaft mit einer zweiten Damenmannschaft an den Start zu gehen. Das zweite Damenteam trat in der Bezirksliga an.
Die erste Herrenmannschaft wird erneut Zweiter in der Abschlußtabelle der Landesliga. Neuer Meister in Niedersachsen wird die Mannschaft des LMC Hannover.
Die erste Damenmannschaft belegt am Ende der Saison ebenfalls den dritten Platz in der Landesliga hinter den Mannschaften Möwe Sahlenburg und LMC Hannover. Das zweite Damenteam gewinnt die Bezirksliga in der Besetzung Elke Glaeßner, Edeltraut Lange und Dorothea Maas.
Dem Sieg der zweiten Damenmannschaft des MGC in der Bezirksliga folgte der Aufstieg in die Landesliga, in der die Göttinger nun mit zwei Damenmannschaften vertreten waren. Den Herren des MGC gelang es, den im letzten Jahr verpassten Aufstieg in die Nordliga, zu verwirklichen.
Nach dem Sieg in der Betirksklasse in der Saison 1973 / 1974 ging der MGC im Jahr folgenden Saison erstmals mit zwei Damenmannschaften in der Landesliga an den Start. Für die Herrenmannschaft des MGC Göttingen galt es der Nordliga den Klassenerhalt auf überregionaler ebene zu sichern.
Die erste Herrenmannschft des MGC kann das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt in der Nordliga, nicht erreichen. Die von Hamburg und Schleswig-Holstein dominierte Konkurenz erweist sich als zu stark.
Das erste Göttinger Damenteam erringt erneut den Vizemeistertietel in der Landesliga. Meister wird wie in der Vorsaison der LMC Hannover. Der dritte Platz in der Niedersächsischen Landesliga der Damen geht an die zweite Göttinger Damenmannschaft.
Die Erfolge der Damenmannschaften in der Landesliga konnten nicht über die Entäuschung der Sasison, dem Abstieg der Herrenmannschaft aus der Nordliga, hinwegtäuschen. Es gab aber auch Anlaß zur freude in Göttingen, denn nach einjähriger Unterbrechung konnte bereits zum Dritten mal in der Vereinsgeschichte das Turnier um den "silbernen Schläger" - dem Niedersächsichem Poaklwettbewerb gewonnen werden.
Im Vordergrund der Saison 1975 / 1976 stand der angepeilte Wiederaufstieg aus der Landesliga Niedersachsen der Herrenmannschaft, um zukünftig wieder am überregionalen Spielverkehr teilzuhaben. Die positive Entwicklung des MGC setzte sich weiter fort, so daß erstmals eine Göttinger Jugendmannschaft in der Bezirksliga an den Start ging.
Die Herrenmannschaft des MGC kann die an sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen und belegt am Ende der Saison nur den dritten Platz hinter den Mannschaften des BGSC Salzgitter und BGC Northeim. Die zweite Mannschft des MGC kann im Gegensatz dazu die Bezirksliga gewinnen und hat damit die Chance in die Landesliga aufzusteigen.
Wie schon in den Jahren zuvor erweist sich die Damenmannschaft des LMC Hannover als zu starker Gegener des Göttinger Damenteams. Erneut wird die erste Mannschaft Vizemeister in Niedersachsen vor der zweiten Mannschaft des MGC.
Nicht nur die zweite Herrenmannschaft des MGC konnte in der Saison 1975 / 1976 den Tietel des Bezirksmeisters erringen. Die Jugendmannschaft des MGC konnte ebenfalls die Meisterschaft in der Bezirksliga feiern. In der siegreichen Jugendmannschaft des MGC waren unter anderem Konrad Jahr und Andreas von dem Knesebeck aktiv.
Abermals war es Ziel der Göttinger Minigolfer sich gegen die starke Konkurenz in Niedersachsen durchzusetzen und den Aufstieg in den überregionalen Spielverkehr zu schaffen. Die beiden Damenteams gingen mit unterschiedlichen Erwartungen in die Saison. Die erste Mannschaft peilte nach drei Vizemeisterschaften den Sieg in der Landesliga an, während das zweite Team den Klassenerhalt sichern wollte.
In der Abschlußtabelle der Niedersachsenliga wird die erste Mannschaft des MGC knapp vom BGC Bremen geschlagen. Für den MGC beudeutet dies totzdem die wichtige Teinahmeberechtigung am Bundesligaaufstiegsspiel.
In der Besetzung Erika von dem Knesebeck, Giesela Fiedler und Dorothea Müller gewinnt der MGC erstmals die Niedersachsenliga und erringt anschließend noch die Niedersachsenmeisterschft gegen die Bundesligamannschaft des MC "Möve" Cuxhaven.
Durch eine großartige Leistung konnte die Herrenmannschft des MGC einen zweiten Platz im Aufstiegsspiel zur Bundesliga in Hamburg erringen. In der Besetzung Peter Meyer, Ulrich Philippczyk, Konrad Jahr, Klaus Meyer, Ingo von dem Knesebeck und Hans-jürgen Hochschild wurde der MGC nur durch die Mannschaft Iserbrook geschlagen. Der zweite Platz bedeutete dennoch nur 7 Jahre nach der Gründung des Vereins den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Minigolfsports.
Die Saison 1976 / 1977 endete damit für die beiden ersten Mannschaften des MGC mit dem Bundsligaaufstieg der Herren und der Niedersachsenmeisterschaft der Damen höchst erfolgreich. Wehrmutstropfen der Saision war der durch Personalsorgen bedingte letzte Platz der zweiten Göttinger Damenmannschaft in der Niedersachsenliga und der daraus folgende Abstieg in die Bezirksliga.
Der MGC startete mit einer großen Überraschung in die neue Saison. Es gelang nach dem Aufstieg in die Bundesliga den damaligen Nationalspieler und Europameister Axel Dreyer für das Team zu gewinnen. Entsprechend motiviert und mit hoher Erwartungshaltung wurde versucht eine möglichst gute Plazierung zu erzielen. Doch nichtnur im Spitzensport entwickelte sich der Verein voran. Erstmals konnte in der Bezirksklasse eine Seniorenmannschaft des Göttinger Vereins an den Start gehen.